Heute ist der 16.02.2026 und das Winterwetter in Deutschland bleibt auch weiterhin bestehen. Karnevalsfans müssen sich auf kaltes Wetter einstellen, denn am Faschingsdienstag, dem 17. Februar, wird es nass mit möglichem Schnee, Regen und vor allem Glatteis. Insbesondere am Dienstagmorgen ist mit Glättegefahr auf Straßen und Gehwegen zu rechnen. Besonders im Bergland und im Nordosten Deutschlands fallen die Niederschläge überwiegend als Schnee. Die Schneefallgrenze in der Westhälfte wird in der Nacht auf etwa 600 bis 400 Meter sinken.

Vereinzelt könnte es auch gefrierenden Regen von der Nordsee bis zum Erzgebirge geben. Die Temperaturen variieren dabei stark: Während im Südwesten bis zu plus fünf Grad gemessen werden, können es im Nordosten sogar minus sieben Grad werden. Autofahrende sollten vorausschauend fahren, Abstand halten und sich über die aktuelle Straßensituation informieren. Der ADAC weist darauf hin, dass die Pannenhilfe zwar verfügbar ist, jedoch mit längeren Wartezeiten gerechnet werden muss. Zudem sind Streusalzvorräte in Hessen, Niedersachsen und anderen Bundesländern teilweise knapp, was die Situation zusätzlich erschwert.

Beeinträchtigungen im Verkehr

Die winterlichen Bedingungen führen auch zu erheblichen Beeinträchtigungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Es sind bereits Fahrtausfälle bei mehreren Verbindungen zu verzeichnen, darunter betroffene ICE-Zugverbindungen wie Hamburg – Köln, Hamburg – Uelzen, Berlin – Kassel und viele andere. Das Unwetterzentrum bietet eine Übersichtskarte, die Warnungen vor Straßenglätte in Deutschland anzeigt. Hierbei zeigen dunkelgrüne Bereiche Orte mit Schleudergefahr an, und die Prognosen werden laufend von professionellen Meteorologen manuell angepasst.

Die Glätte kann durch Reif, Schnee oder gefrierende Nässe entstehen, was für Verkehrsteilnehmer und den Winterdienst von großer Bedeutung ist. Achten Sie daher besonders auf die aktuellen Prognosen, die rund um die Uhr bereitgestellt werden. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bleibt die Glättegefahr bestehen, auch wenn sich die Wetterlage allmählich beruhigt. Die Hauptursachen für die winterlichen Bedingungen sind Schnee und gefrierender Sprühregen.

Schäden und Einschränkungen

In den letzten Tagen kam es zu hunderten von Unfällen auf glatten Straßen in Deutschland, wobei die meisten lediglich Blechschäden verursachten. Beispielsweise wurde die A8 in Baden-Württemberg nach mehreren Unfällen in Richtung München zeitweise gesperrt. Auch der Straßenbahnverkehr in Berlin wurde wegen vereister Oberleitungen gestoppt, was dazu führte, dass rund 40 Trams steckenblieben. In Bayern wurde ein Mann leicht verletzt, als sein Auto von der Fahrbahn abkam.

Das Technische Hilfswerk ist im Einsatz zur Bergung festgefahrener Fahrzeuge. In einigen Regionen fiel zudem der Präsenzunterricht an Schulen aus, etwa in Unterfranken, Teilen Mittelfrankens und mehreren Landkreisen Niedersachsens. Die winterlichen Bedingungen sind also nicht nur eine Herausforderung für Autofahrende, sondern beeinflussen auch das alltägliche Leben vieler Menschen in Deutschland erheblich.