Die Stadt Waldheim kann sich über eine erhebliche finanzielle Unterstützung freuen. Ein Fördermittelantrag, den Dennis Zimmermann bei der KFW-Bank gestellt hat, wurde erfolgreich genehmigt. Mit dem Ziel, die Biotop- und Artenvielfalt zu steigern, erhält die Stadt nun 590.000 Euro für verschiedene Klimaschutzmaßnahmen.

Der Bauhofleiter Dennis Zimmermann wurde auf den Fördergeldaufruf aufmerksam gemacht, nachdem Dirk Erler, Leiter des Bau- und Ordnungsamtes, diesen als interessant erachtet hatte. Insgesamt stehen für das naturnahe Grünflächenkonzept und die erforderliche Technik etwa 740.000 Euro zur Verfügung, wobei die Stadt einen Eigenanteil von rund 150.000 Euro leistet. Dirk Erler betont, dass die Mittel Spielraum für kurzfristige Anschaffungen in den nächsten vier Jahren bieten.

Umsetzung des Grünflächenkonzepts

Vor dem Erhalt der Fördergelder war es notwendig, ein umfassendes Grünflächenkonzept zu erstellen. Die Suche nach einem geeigneten Büro für die Entwicklung dieses Konzepts stellte sich als herausfordernd dar, doch das Institut für Vegetationskunde und Landschaftsökologie (IVL) konnte als Partner gewonnen werden. Das IVL wird dabei Flächen ermitteln und die benötigte Technik festlegen, während Planungsfachleute das Konzept insgesamt erstellen sollen.

Gemäß den Informationen aus der KFW-Bank sind Entsiegelungsmaßnahmen grundsätzlich förderfähig, sofern sie mit Renaturierungsmaßnahmen kombiniert werden. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem die Umwandlung von Teilflächen in naturnahe Grünflächen und wassergebundene Wege. Für die Förderung ist es wichtig, dass die Kosten für Entsiegelungsmaßnahmen nicht mehr als 20 % der beantragten Projektmittel ausmachen.

Die Vorhaben der Stadt Waldheim sind Teil einer größeren Initiative zur Förderung von natürlichen Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen. Solche Projekte haben das Potenzial, die Umweltsituation zu verbessern und zur Biodiversität beizutragen, wie auch in der KFW-Bank beschrieben wird.