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Samstag, 5. April 2025

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Nach Brand: Familie Zorn kehrt in ihr neues Zuhause zurück!

In der Nacht auf den 26. März 2024 hatte die Familie Zorn aus Niedersynderstedt ein schreckliches Erlebnis: Ein Feuer zerstörte ihr Zuhause vollständig. Die genaue Brandursache ist noch unklar, jedoch vermuten die Ermittler, dass ein Kabel oder ein Akku im Nebengebäude den Brand auslöste. Die Familie konnte während des schrecklichen Vorfalls nichts retten, außer sich selbst. Die Feuerwehr aus Magdala war schnell vor Ort, und die Löscharbeiten zogen sich bis 9 Uhr morgens hin.

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnten einige wichtige Dokumente und Fotos, trotz erheblicher Wasserschäden, gerettet werden. Innerhalb kurzer Zeit reagierte die Dorfgemeinschaft: Nachbarn brachten Kleidung und versorgten die Feuerwehrleute mit Essen und Getränken. Katjana Hesse, die Ortsteilbürgermeisterin, berichtete von der außergewöhnlichen Hilfsbereitschaft im Dorf. Bereits am Tag nach dem Brand wurde eine Geldsammlung initiiert.

Welle der Hilfsbereitschaft

Die Nachricht vom Brand löste eine Welle der Unterstützung aus, nicht nur in Niedersynderstedt, sondern auch in den umliegenden Nachbarorten. Es wurden Internet-Spendenaktionen und Benefizveranstaltungen organisiert, um der Familie Zorn in der schweren Zeit zu helfen. Die Familie wohnt während der Wiederaufbauarbeiten vorübergehend in einer möblierten Wohnung aus der Nachbarschaft. Der Abriss des stark beschädigten Hauses begann einige Wochen nach dem Brand, wobei nur die untere Etage stehenblieb.

Die Versicherung der Familie übernimmt einen Großteil der Kosten für den Wiederaufbau. Handwerker, größtenteils aus der Region, unterstützen die Familie, um das Haus schnellstmöglich wieder bewohnbar zu machen. Zwar gibt es noch viel zu tun – von der Küche bis hin zu Möbeln – doch die Familie Zorn blickt zuversichtlich in die Zukunft. Installierte Rauchmelder werden ebenfalls wieder montiert, um zukünftige Gefahren zu minimieren.

Dorfgemeinschaft und Engagement

Der Brand hat den Zusammenhalt im Dorf stärken können und zur Gründung einer neuen freiwilligen Feuerwehr mit 22 Mitgliedern geführt. Bürgermeisterin Hesse betont, dass dieser Vorfall die Gemeinschaft zusammengeschweißt hat. Ähnliche Szenarien sind jedoch nicht nur in Niedersynderstedt zu beobachten. Ein Ehepaar aus Dretzel, im Alter von 82 und 84 Jahren, hat kürzlich ebenfalls durch einen Hausbrand ihr Zuhause verloren.

In diesem Fall brach das Feuer offenbar im Sicherungskasten aus, was ein mittleres Feuer im unteren Bereich des Einfamilienhauses zur Folge hatte. Hierbei hatten unruhige Pferde auf einer nahegelegenen Wiese die Nachbarn gewarnt, die das Feuer zunächst nicht bemerkt hatten. Vier Feuerwehren waren im Einsatz, um den Brand zu löschen. Da das Ehepaar keine Angehörigen hat, wurden sie nach dem Brand von Nachbarn aufgenommen und leben derzeit in einer Einliegerwohnung in Dretzel, bis eine dauerhafte Mietwohnung zur Verfügung steht.

Die Dorfgemeinschaft zeigte sich auch hier solidarisch: Mitglieder der Feuerwehr und des Feuerwehrvereins Dretzel organisierten eine Spendenaktion, die über 5000 Euro und Sachspenden sammelte. Bürgermeister Klaus Voth hob die Verbundenheit und Unterstützung der Nachbarn hervor. Handwerker bieten ebenfalls ihre Hilfe an, um das Notwendigste für das Ehepaar zu besorgen und bei ihrem Umzug zu unterstützen.

Diese beiden tragischen Vorfälle verdeutlichen nicht nur die verheerenden Folgen von Bränden, sondern auch die bemerkenswerte Hilfsbereitschaft und den Zusammenhalt in den betroffenen Gemeinschaften. Immer wieder wird deutlich, wie wichtig ein starkes Netzwerk in schwierigen Zeiten ist. Für detaillierte Statistiken zu Brandursachen und -schäden siehe IFS.

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