Am Freitag, den 4. April 2025, trafen der FC Carl Zeiss Jena und der Hallescher FC in der ad hoc arena im Ernst-Abbe-Sportfeld aufeinander. Der Anpfiff des Spiels erfolgte um 20:20 Uhr, unter der Leitung des Schiedsrichters Jena Klemm. Für die Partie wurde eine Zuschauerzahl von bis zu 10.000 Fans erwartet, wobei über 8.500 Tickets bereits verkauft waren. Gästetickets für die HFC-Anhänger waren aufgrund der hohen Nachfrage nicht verfügbar, und die Stadiontore öffneten bereits um 18:30 Uhr, während die Abendkassen für Heimfans um 18:00 Uhr öffneten.
Halle musste auf zwei wichtige Spieler verzichten: Berger fiel verletzungsbedingt aus, während Richardson aufgrund einer Gelbsperre nicht teilnehmen konnte. Neu ins Team rotierten Akono und Landgraf. Das Jenaer Team dagegen musste, ebenfalls stark gebeutelt, gleich mehrere Ausfälle hinnehmen, darunter Justin Petermann mit einer Knöchelverletzung und Marcel Hoppe, der sich einen Muskelbündelriss zugezogen hatte und voraussichtlich ebenfalls für den Rest der Saison ausfallen wird. Elias Löder, der nach einer Verletzung zurückkehrte, spielte gegen seinen ehemaligen Klub.
Spielverlauf und Höhepunkte
Das Spiel begann mit einem frühen Eckball für Halle in der ersten Minute, der jedoch von Reddemann geklärt wurde. In den ersten Minuten gaben beide Teams ihr Bestes, wobei der FCC zeitweise den Ballbesitz dominierte. Die ersten Schüsse der Jenaer Spieler, darunter Versuche von Löhmannsröben und Zaruba, wurden leichtfertig vergeben oder konnten von den Hallensern abgeblockt werden.
In der 21. Minute erzielten die Jenaer endlich das erste Tor der Partie. Muqaj traf per Kopf ins linke Eck und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Richter auf 2:0, indem er aus 16 Metern flach ins Tor schoss. Jena zeigte sich offensiv stark und drängte auf ein drittes Tor, während die Hallenser unter Druck gerieten.
Die Trainer und die Bedeutung des Spiels
Mark Zimmermann, der Coach des Halleschen FC, kehrte als ehemaliger Trainer des FCC zurück nach Jena. Er sprach von einer besonderen Atmosphäre, die das Spiel umgeben sollte. Für den HFC hatte die Begegnung große sportliche Bedeutung, da sie in der Tabelle auf den 1. FC Lokomotive Leipzig aufschließen wollten. Der FCC hingegen strebte an, Selbstvertrauen für die bevorstehenden entscheidenden Spiele zu tanken.
Zusammengefasst stellte sich das Duell zwischen Jena und Halle nicht nur als sportliches, sondern auch als emotionales Aufeinandertreffen dar. Beide Mannschaften mussten mit personellen Engpässen kämpfen und suchten dennoch nach Erfolg in der laufenden Saison. Die Rehabilitation der Verletzten und der Teamgeist werden für die nächsten Herausforderungen von entscheidender Bedeutung sein.