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Freitag, 4. April 2025

Achtung Autofahrer! So verhindern Sie Blitzermarathon in Bautzen!

In Bautzen am 4. April 2025 sind Geschwindigkeitskontrollen aktiv. Achten Sie auf Blitzer und drohende Bußgelder!

Haushaltsabstimmung in Thüringen: Milliarden für Kitas und Kommunen!

Thüringen beschließt heute seinen Landeshaushalt 2025 mit geplanten Ausgaben von 14 Milliarden Euro und einem Kita-Kompromiss.

Zoo Leipzig trennt sich von Löwenjungen – Bahati zieht nach Gera!

Löwenjunge Bahati zieht vor dem Sommer 2024 in den Tierpark Gera, um den Löwinnen Sari und Mari Gesellschaft zu leisten.

Wismut-Lager im Aufschwung: Schmidt fordert Sieg gegen Sandersdorf!

Am Wochenende erwartet das Wismut-Lager ein wichtiges Spiel gegen den Tabellennachbarn Sandersdorf. Ziel ist es, punktemäßig zu Sandersdorf aufzuschließen. Die Bilanz nach der Rückrunde fällt eher bescheiden aus: Aus vier Partien wurden lediglich drei Punkte geholt. Zu den letzten Gegnern zählten Bischofswerda und Krieschow, wo der Wismut-Trainer Steffen Geisendorf auf individuelle Fehler und verpasste Chancen hinweist.

Geisendorf erwähnt, dass gegen Grimma, Krieschow und Bischofswerda zwar viele Chancen herausgespielt wurden, jedoch entscheidende Fehler zu Punktverlusten führten. Anders sei es im letzten Spiel gegen Zorbau, das mit 3:1 gewonnen wurde, ohne nennenswerte individuelle Fehler. Die kommende Partie gegen Sandersdorf hat sowohl für die Tabelle als auch für die Moral der Mannschaft große Bedeutung.

Der Druck steigt

Für das Team um Geisendorf ist klar, dass sie individuelle Fehler in der nächsten Partie minimieren müssen, um die Tagesform auszunutzen. Im Hinspiel konnte Wismut gegen Sandersdorf bereits gewinnen, was den Spielern ein gewisses Selbstvertrauen geben sollte. In Anbetracht der Heimspiel-Situation erwartet Geisendorf ein hektisches Spiel.

Die Unruhe im Verein, bedingt durch den Rücktritt von Präsident Max Weiß, scheint zumindest in der Mannschaft keinen Einfluss auf die Arbeit zu haben. Die Spieler konzentrieren sich auf das Spiel und versuchen, die Herausforderungen der Saison erfolgreich zu meistern.

Einblick in die Geschichte der Wismut AG

Um das aktuelle Geschehen rund um die Wismut zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurück in die Unternehmensgeschichte. Die Wismut AG war einst der größte Uranproduzent in Europa. Mit der Gründung im Rahmen sowjetischer Reparationsforderungen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) begann eine schnelle Expansion des Uranbergbaus, die strategische Priorität in der SBZ erhielt. Bis 1990 produzierte die Wismut AG über 220.000 Tonnen Urankonzentrat, das für das sowjetische Atombombenprojekt dringend benötigt wurde.

Erst nach dem Rückzug der Sowjetunion im Jahr 1990 wurden die Umweltschäden umfassend untersucht. Der Uranbergbau in der Region führte zu gravierenden sozialen Problemen und Umweltschäden, die unter anderem als drittgrößter Strahlenschaden nach Hiroshima und Tschernobyl bezeichnet wurden, was jedoch einer detaillierteren Untersuchung bedarf. Die Wismut GmbH kümmert sich bis heute um die Sanierung dieser Altlasten.

Die Wismut AG, die bis 1956 unter dem sowjetischen Verteidigungsministerium stand und danach schrittweise in eine aktienrechtliche Form umgewandelt wurde, entwickelte sich zu einer autarken Einheit mit besonderen Rechten, die für die soziale Infrastruktur der Bergbauorte verantwortlich war. Doch der rasante Anstieg der Belegschaft, bedingt durch einen Arbeitskräftemangel, führte schnell zu sozialen Missständen.

Die Verflechtungen zwischen dem Uranbergbau, politischen Entscheidungen und sozialen Herausforderungen prägen die Region bis heute. Die Spuren der Geschichte sind auch im aktuellen Vereinsgeschehen spürbar und beeinflussen die Wahrnehmung von Verein und Region.

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