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Donnerstag, 3. April 2025

Erfurt sagt Autofrühling ab: Schock für Fans des großen Festes!

Die Erfurter Stadtverwaltung hat die beliebte Veranstaltung "Autofrühling" für 2025 abgesagt, da der Termin auf den Jahrestag eines Amoklaufs fällt.

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Am 3. April 2025 ereigneten sich mehrere Vorfälle in Meißen, darunter ein Auffahrunfall und ein Diebstahl im örtlichen Markt.

Erfurt streicht traditionsreichen Autofrühling – Zukunft ungewiss!

Erfurt streicht den "Autofrühling" 2025. Der Jahrestag des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium führt zur Absage.

Scheitern in Gera: Großes Batterie-Recyclingprojekt geplatzt!

Der Bedarf an wiederverwertbaren Rohstoffen für Batterien wächst stetig. Batterien bestehen aus problematischen Rohstoffen wie Lithium, Kobalt und Nickel, deren Recycling eine dringende Notwendigkeit darstellt. Dies könnte nicht nur die Abhängigkeit von Importen verringern, sondern auch die ökologischen Herausforderungen, die mit dem Abbau dieser Rohstoffe verbunden sind, adressieren. Doch in Thüringen ist ein wichtiges Batterie-Recyclingprojekt ins Stocken geraten.

Im September 2023 kündigten die Unternehmen SungEel HiTech und Samsung den Bau einer Recyclinganlage in Gera-Cretzschwitz an, mit einem Projektvolumen von 45 Millionen Euro. Dieses Werk sollte alte Batterien mechanisch aufbereiten und zur Ressourcenschonung beitragen. Allerdings zogen sich die Projektpartner im März 2025 aufgrund bürokratischer Verzögerungen und Widerständen vor Ort zurück. Merkur berichtet, dass über 7.000 Unterschriften gegen die Recyclingfabrik gesammelt wurden.

Umweltbedenken und bürokratische Hürden

Kritiker befürchteten Umweltprobleme und hatten offene Fragen zum Betrieb der Anlage. Trotz der grundsätzlichen Zustimmung des Stadtrats von Gera blieb die finale Genehmigung aus. Um die umfassenden Umweltauflagen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes zu erfüllen, wurde eine freiwillige Umweltverträglichkeitsprüfung gefordert, die jedoch nicht umgesetzt wurde. Oberbürgermeister Kurt Dannenberg bedauerte das Scheitern des Projekts und wies darauf hin, dass unklare Fragen letztendlich das Vorhaben gefährdeten.

Die momentane Marktsituation trägt ebenfalls zur Unsicherheit bei: Die Weltmarktpreise für Nickel, Kobalt und Lithium fallen, während die Nachfrage nach E-Auto-Batterien stagniert. Branchenverbände wie Automotive Thüringen sehen das Ende des Projekts als ernsthaften Rückschlag für die Automobilindustrie. In der Folge bleibt die Gewerbefläche in Gera im Besitz der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), die nun nach neuen Investoren sucht.

Zukunft des Batterierecyclings in Europa

Parallel dazu ist die Notwendigkeit des Recyclings von Lithium-Ionen-Batterien in Europa unbestritten. Laut Fraunhofer ISI wird der Markt bis 2025 voraussichtlich auf 400.000 Tonnen pro Jahr an Recyclingkapazitäten ansteigen. Derzeit sind nur knapp die Hälfte der Recyclingstandorte in Europa als Hubs klassifiziert, die in der Lage sind, Batterierohstoffe zurückzugewinnen. Spokes hingegen führen die erste Stufe des Recyclings durch, in der alte Batterien entladen, demontiert und mechanisch zur schwarzen Masse aufbereitet werden.

Diese schwarze Masse enthält wertvolle Metalle wie Lithium, Nickel und Kobalt, die in den Hubs mittels hydrometallurgischer Verfahren raffiniert werden. Der Transport von Lithium-Ionen-Batterien zu den Spokes gilt als Gefahrguttransport und erfordert aufwendige Vorkehrungen, was die Kosten weiter steigert. Bis Ende 2023 sollen die Kapazitäten für die ersten Schritte des LIB-Recyclings auf 160.000 Tonnen pro Jahr an 37 Standorten steigen.

Insgesamt zeigen diese Entwicklungen auf, dass Europa vor einer entscheidenden Herausforderung steht: Der Aufbau robuster Recyclingkapazitäten ist unerlässlich, um der steigenden Nachfrage nach Batterien gerecht zu werden und gleichzeitig eine nachhaltige Rohstoffversorgung sicherzustellen. Die Pläne, die Recyclingkapazitäten signifikant zu erweitern, könnten in den kommenden Jahren ausschlaggebend für die Branche sein, auch wenn das Projekt in Thüringen schmerzlich scheiterte.

Die Suche nach neuen Möglichkeiten für das Batterierecycling hat für SungEel HiTech höchste Priorität, da das Unternehmen weiterhin in Deutschland aktiv bleiben möchte. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Projekte und Technologien zur Ressourcenschonung und zum geschlossenen Kreislauf der Batterieproduktion in den kommenden Jahren entwickelt werden.

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