Am 1. Februar 2025 beginnen die Stadtwerke Pirna mit einer umfassenden Modernisierung des Fernwärmenetzes in der Straße der Jugend auf dem Sonnenstein. Laut Sächsische.de sind die Bauarbeiten notwendig, um die Versorgungssicherheit und Effizienz der Infrastruktur nachhaltig zu verbessern. Die modernisieren Maßnahmen umfassen auch die Erneuerung von Abwasserkanälen und Trinkwasserleitungen.

Die Baustellenarbeiten werden in mehreren Etappen durchgeführt und sollen bis voraussichtlich Ende Juli 2025 andauern. Der erste Abschnitt umfasst die Zeit vom 3. Februar bis Mitte April 2025, wobei die Straße in diesem Abschnitt voll gesperrt wird. Dabei wird der Abwasserkanal bis unterhalb des Ärztehauses verlegt. Diese Bauphase bringt eine Aufhebung der bisherigen Einbahnstraßenregelung, während die Zufahrt zum Ärztehaus stets gewährleistet bleibt.

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Bauabschnitte und Verkehrsmaßnahmen

Insgesamt gliedert sich das Projekt in drei Bauabschnitte:

  • Erster Bauabschnitt: 3. Februar bis Mitte April 2025 – Vollsperrung für die Verlegung des Abwasserkanals.
  • Zweiter Bauabschnitt: Mitte April bis Mitte Juni 2025 – Halbseitige Sperrung zur Verlegung der neuen Trinkwasser- und Fernwärmeleitung, Einbahnstraße in Richtung Varkausring.
  • Dritter Bauabschnitt: Mitte Juni bis Ende Juli 2025 – Erneuerung des Mischwasserkanals sowie der Trinkwasser- und Fernwärmeleitung im Kreuzungsbereich unterhalb des Ärztehauses.

Die Baustelle hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr. So wird die Haltestelle „Pirna-Sonnenstein Remscheider Straße“ vorübergehend nicht bedient und zur Haltestelle „Pirna-Sonnenstein Varkausring“ verlegt. Diese Änderungen treten ebenfalls am 3. Februar 2025 in Kraft und gelten bis zum Ende der Bauarbeiten. Die Buslinien H/S, 246 und der Schwimmverkehr müssen Umleitungen befahren, die von der Deciner Straße über den Varkausring zur Struppener Straße führen.

Auswirkungen und Information für Anwohner

Die Verantwortlichen von Stadtwerke Pirna haben angekündigt, dass es während der Bauzeit zu zeitweisen Versorgungsunterbrechungen im Bereich Trinkwasser und Fernwärme kommen kann. Betroffene Anwohner werden rechtzeitig über mögliche Einschränkungen informiert. Die Teichmann Bau GmbH aus Wilsdruff wurde mit der Durchführung der Arbeiten beauftragt.

Der kontextuelle Rahmen der Modernisierung spiegelt auch die Herausforderungen der Wärmewende wider, die Kommunen vor neue Aufgaben stellen. Laut Pirna.de sind die Stadtwerke bestrebt, eine sichere, umweltfreundliche und kostengünstige Wärmeversorgung für die Bevölkerung zu gewährleisten. Ein zukunftsfähiger Wärmeplan, der bis Ende 2024 erstellt werden soll, bildet die Grundlage für diese und künftige Projekte.

Die Stadtverwaltung hat bereits damit begonnen, die notwendigen Grundlagen für eine kommunale Wärmeplanung zu entwickeln. Solche Maßnahmen sollen dazu beitragen, regionale Potenziale zu erkennen und die Herausforderungen zu meistern, die mit der Energiewende einhergehen.