In der Nacht zu Donnerstag ereignete sich auf der Autobahn A4 bei Hohenstein-Ernstthal ein schwerer Auffahrunfall. Der Vorfall, der sich gegen 0:45 Uhr ereignete, führte zu Verletzungen bei fünf Insassen eines VW, die alle leicht verletzt wurden und kurzfristig medizinisch versorgt werden mussten. Der Unfall wurde durch einen 21-Jährigen verursacht, der mit einem Mercedes-Transporter unterwegs war und auf den vor ihm fahrenden PKW auffuhr. Laut radiozwickau.de wurde der Transporterfahrer nach dem Unfall getestet und positiv auf Cannabis getestet.

Der Aufprall hatte erhebliche Folgen, nicht nur für die Verletzten, sondern auch für den Verkehrsfluss auf der A4. Die Autobahn in Richtung Chemnitz war für fast fünf Stunden gesperrt, was zu langen Staus führte. Die Sperrung wurde erst gegen 5:30 Uhr aufgehoben, als die Einsatzkräfte ihre Arbeiten abgeschlossen hatten.

Unfallhergang und Bergungsmaßnahmen

Die A4 war zwischen den Anschlussstellen Hohenstein-Ernstthal und Wüstenbrand in Fahrtrichtung Dresden betroffen. Während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen war die Autobahn komplett gesperrt, was die Feuerwehr auf den Plan rief. Der entstandene Sachschaden wurde zunächst auf etwa 1.000 Euro angesetzt, aber später auf mindestens 15.000 Euro aktualisiert, wie blick.de berichtet.

Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, da außerdem Betriebsmittel ausgelaufen waren, die eine gründliche Reinigung der Fahrbahn erforderlich machten. Der Unfallverursacher wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht, um die Auswirkungen des Drogenkonsums weiter zu überprüfen. Es bleibt abzuwarten, welche rechtlichen Konsequenzen der Vorfall für den 21-Jährigen haben wird.