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Freitag, 24. Januar 2025

Chemnitz 2025: Europas Kultur-Hauptstadt begeistert mit viel Vielfalt!

Chemnitz wird 2025 Kulturhauptstadt Europas mit über 1.000 Veranstaltungen, betont Vielfalt und Bürgerbeteiligung.

Bundestagswahl im Erzgebirgskreis: 16 Kandidaten kämpfen um zwei Mandate!

Am 23. Februar 2025 finden im Erzgebirgskreis die Bundestagswahlen statt, mit 16 Kandidaten aus neun Parteien.

Kunst und Kultur in Wittenberg: Ein Wochenende voller Highlights!

Erleben Sie Wittenberg: Kunst-Ausstellung von Thea Schleusner, Weihnachtsbaumverbrennen, internationale Tanzveranstaltung am 25. Januar.

Streik droht: Ärzte wollen kämpfen – Einigung steht auf der Kippe!

Am 7. und 8. Januar 2025 versuchten Vertreter des Marburger Bundes (MB) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf einvernehmliche Weise, ihre Differenzen zu klären. Diese Sondierungsgespräche fanden statt, nachdem der MB auf die Bitte der Arbeitgeber eingegangen war, eine Einigung vor angekündigten Streikmaßnahmen zu erzielen. Trotz eines überwältigenden Votums von 92% der MB-Mitglieder für einen Streik bleibt der Verband optimistisch und betont die Verantwortung, Lösungen am Verhandlungstisch zu suchen. Allerdings blieb der erhoffte Durchbruch aus, und die Gespräche verliefen erfolglos, wie Marburger-Bund.de berichtet.

Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen wird über den Tarifvertrag für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern, den TV-Ärzte/VKA, verhandelt. Bislang wurden keine tragfähigen Ergebnisse erzielt. Eine Urabstimmung der MB-Mitglieder, die vom 2. bis 16. Dezember 2024 stattfand, zeigte deutlich, dass die Mitglieder bereit sind, in den Arbeitskampf zu treten. Angesichts dieser Entwicklungen sind Streikmaßnahmen für den 15. Januar 2025 angesetzt, und die regionalen Aktionen werden von den Landesverbänden koordiniert. Darunter fällt eine Auftaktveranstaltung in Stuttgart sowie weitere Proteste, wie am 17. Januar in München, wie Gelbe-Liste.de berichtet.

Zukünftige Schritte und Verhandlungsbereitschaft

Die VKA hat nach der Urabstimmung signalisiert, dass sie bereit ist, kurzfristige Gespräche zu führen. Der MB zeigt sich jedoch skeptisch und hebt hervor, dass es bisher kein tragfähiges Angebot vonseiten der Arbeitgeber gegeben hat. Um möglicherweise einen Arbeitskampf zu verhindern, sollen weitere Gespräche stattfinden, um die Tarifauseinandersetzung zu klären. Das Augenmerk liegt darauf, ob eine Einigung noch vor Beginn der geplanten Streikmaßnahmen möglich ist.

Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), äußerte sich in einem anderen Kontext kritisch zu den Lohnforderungen verschiedener Gewerkschaften im öffentlichen Dienst. Er bezeichnete die Forderung nach einer Lohnerhöhung von 8% oder mindestens 350 Euro monatlich als utopisch. Die Arbeitgeberseite, vertreten durch die Vereinigung der kommunalen Unternehmen, sieht sich in der angespannten Haushaltslage einer großen Herausforderung gegenüber. Für über 2,6 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes könnten die Ergebnisse der Tarifrunde im Januar 2025 richtungsweisend sein, wie Tagesschau.de berichtet.

Inmitten dieser weitreichenden Tarifauseinandersetzungen bleibt abzuwarten, ob die Verhandler auf beiden Seiten die notwendige Flexibilität zeigen können, um einen weiteren Eskalationsschritt zu vermeiden. Die kommenden Tage werden entscheidend sein für die Zukunft des Tarifkonflikts im Gesundheitssektor und darüber hinaus.

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