Bluttat in Genthin: 20-Jährige stirbt nach Streit mit Ex-Freund!

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In Genthin wurde eine 20-jährige Frau in einer Auseinandersetzung getötet. Der 28-jährige Tatverdächtige ist geflohen und wurde später festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Stendal leitet Ermittlungen wegen Tötungsdelikts ein.

In Genthin wurde eine 20-jährige Frau in einer Auseinandersetzung getötet. Der 28-jährige Tatverdächtige ist geflohen und wurde später festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Stendal leitet Ermittlungen wegen Tötungsdelikts ein.
In Genthin wurde eine 20-jährige Frau in einer Auseinandersetzung getötet. Der 28-jährige Tatverdächtige ist geflohen und wurde später festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Stendal leitet Ermittlungen wegen Tötungsdelikts ein.

Bluttat in Genthin: 20-Jährige stirbt nach Streit mit Ex-Freund!

Am 30. Januar 2025 kam es in Genthin, Sachsen-Anhalt, zu einem tragischen Vorfall, bei dem eine 20-jährige Frau tödlich verletzt wurde. Die Polizei erhielt gegen 16 Uhr einen Notruf, der umgehend Rettungsmaßnahmen einleitete. Trotz schneller Hilfe verstarb das Opfer an ihren Verletzungen. Der mutmaßliche Täter, ein 28-jähriger Mann und ehemaliger Freund der Frau, flüchtete zunächst, konnte jedoch am Vormittag des folgenden Tages festgenommen werden. Wie Merkur berichtet, plant die Staatsanwaltschaft Stendal, einen Haftantrag wegen Tötungsdelikts zu stellen.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass es eine Beziehung zwischen der Frau und dem Mann gab, jedoch wurden keine weiteren Details dazu veröffentlicht. Die Polizei rastete eine großangelegte Fahndung ein, die auch den Einsatz eines Hubschraubers und die Veröffentlichung eines Fahndungsfotos umfasste. In einem alarmierenden Aufruf an die Bevölkerung wies die Polizei darauf hin, dass der Verdächtige möglicherweise bewaffnet sei und nicht angesprochen werden solle. Besorgniserregend ist zudem, dass ein 19-Jähriger, der sich ebenfalls nach der Fahndung stellte, ebenfalls des Mordes verdächtigt wird, wie Zeit berichtet.

Hintergründe zu frauenfeindlicher Gewalt

Der Vorfall in Genthin wirft ein Schlaglicht auf die alarmierende Thematik der Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Laut dem Lagebild „geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ von Bundesregierung wurden im Jahr 2023 allein 938 Mädchen und Frauen Opfer eines versuchten oder vollendeten Tötungsdeliktes. Der Anteil weiblicher Opfer in Paarbeziehungen liegt bei alarmierenden 80,6%.

Insgesamt starben 360 Frauen, was bedeutet, dass fast täglich ein Femizid in Deutschland verzeichnet wird. Diese besorgniserregenden Statistiken verdeutlichen, wie wichtig es ist, Maßnahmen zum Schutz und zur Unterstützung von Frauen weiter auszubauen. Bundesministerien fordern daher härtere Strafen für Täter und mehr Hilfsangebote für Opfer, einschließlich Anti-Gewalt-Trainings. Vor diesem Hintergrund ist jeder Fall wie der in Genthin eine schmerzliche Erinnerung an die anhaltende Gewalt gegen Frauen.