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Donnerstag, 3. April 2025

Tragödie in Coburg: Prinz Andreas stirbt nach langem Kampf gegen Parkinson

Prinz Andreas von Sachsen-Coburg, Ehrenbürger in Coburg, starb am 3. April 2025. Sein Leben prägte europäische Monarchie.

Aufstand im „Gelben Elend“: Zeitzeuge berichtet von Brutalität 1950

Der Artikel beleuchtet den Häftlingsaufstand von 1950 im Gefängnis Bautzen, seine Hintergründe, Folgen und Zeitzeugenaussagen.

Suhl kämpft für Oberzentrum: Knapp will Gespräche mit Landesregierung!

Oberbürgermeister André Knapp (CDU) von Suhl strebt ein Oberzentrum mit vier Städten an und kritisiert frühere Entscheidungen.

Messerattacke in Burg: Hauptangeklagter gesteht tödlichen Fehler!

Im Fall des Mordes an einem 45-jährigen Syrer in Burg hat der Hauptangeklagte nun ein Geständnis abgelegt. Dieses Geständnis wurde am Mittwoch vor dem Landgericht Stendal verlesen. Der Angeklagte gab zu, im vergangenen Herbst mit einem Messer mehrfach auf das Opfer eingestochen zu haben. Er erklärte jedoch, dass dies nicht beabsichtigt gewesen sei; er habe dem Mann, der ihm Geld schuldete, lediglich Angst machen wollen.

Bei der Tat war der Angeklagte mit einem Messer und einer Schreckschusspistole bewaffnet. Die Situation geriet außer Kontrolle. Der 45-jährige Syrer habe den Angeklagten und andere zuvor schwarz für Reinigungsarbeiten auf Bahnhöfen im Südharz beschäftigt und sie um insgesamt rund 15.000 Euro betrogen. Der Angeklagte, der im Alter von 16 Jahren aus dem Iran nach Deutschland kam und nach dem Abitur Schwierigkeiten hatte, eine Anstellung zu finden, bezeichnete seine Tat als „schweren Fehler“ und räumte ein, sich strafbar gemacht zu haben, wie MDR berichtet.

Ein gemeinsames Verbrechen

Die Staatsanwaltschaft wirft insgesamt fünf Männern vor, gemeinschaftlich gehandelt und den Tod des 45-Jährigen in Kauf genommen zu haben. Die Beschuldigten, im Alter von 18 bis 26 Jahren, sollen dem Syrer in Burg aufgelauert und ihn vermummt mit Sturmhauben mit einem Messer angegriffen haben. Bei dem Angriff erlitt das Opfer mehrere Stichverletzungen und starb. Passanten fanden den blutüberströmten Mann auf der Straße.

Zum Prozessauftakt belastete ein weiterer Beschuldigter den Hauptangeklagten, indem er angab, dass dieser ihm nach der Tat gestanden habe, mehrfach auf den Syrer eingestochen zu haben. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen den Angeklagten mehrere Jahre Haft.

Kontext des Gewaltverbrechens

<pÄhnlich dramatische Entwicklungen sind auch in einem anderen Mordprozess zu beobachten. Dort gestand ein 56-jähriger rumänischer Angeklagter, eine 42-jährige Frau in einer Unterkunft in Ehingen getötet zu haben. Diese Tat fand im August des letzten Jahres statt, nachdem sich die Frau von ihm getrennt hatte. Der Angeklagte hatte sich zuvor bereits gewalttätig gegenüber der Frau gezeigt, was zu einer Anzeige geführt hatte. Er gab zu, die Messerstiche versetzt zu haben, kann sich jedoch an die genauen Ereignisse nicht erinnern, wie PZ News berichtet.

In beiden Fällen zeigen sich die gravierenden sozialen und psychologischen Probleme, die zu solch tragischen Taten führen können. Die Verfahren offenbaren nicht nur die individuelle Schuld der Täter, sondern werfen auch Fragen zu den Umständen und Bedingungen auf, die in vielen Fällen Gewalt und Mord begünstigen.

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