Im Rahmen des Investitionsprogramms Industriekultur (InKult) wurde bekanntgegeben, dass vier Projekte in Sachsen-Anhalt gefördert werden. Diese Initiative, die aus Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien finanziert wird, stellt rund 7 Millionen Euro zur Verfügung. Die geförderten Projekte befinden sich in verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts, darunter Halle (Saale), Anhalt-Bitterfeld, Mansfeld-Südharz und der Burgenlandkreis. Zu den ausgewählten Vorhaben zählen das Kino Wolfen, der Bahnhof Gerbstedt, die historische Drahtseilbahn in Zeitz sowie das Straßenbahndepot der Halleschen Verkehrs-AG.
Das Hauptziel der Förderung besteht darin, herausragende Industriegebäude und -anlagen denkmalgerecht zu sanieren. Dabei werden Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit besonders berücksichtigt. Diese Maßnahmen sind Teil des übergreifenden Denkmalpflege-Bundesprogramms „Industriekultur“, das bis 2038 in Sachsen-Anhalt insgesamt 35 Millionen Euro bereitstellt. Diese Mittel stammen aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen und zielen darauf ab, das Mitteldeutsche Revier nachhaltig zu unterstützen, welches von der Braunkohleförderung und Energiegewinnung geprägt ist. dubisthalle.de berichtet, dass …
Förderaufruf für 2024 bis 2027
Darüber hinaus lädt die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) zur Einreichung von Projektanmeldungen für die Förderrunde 2024-2027 ein. Interessierte können ihre Anträge bis zum 13. September 2023 einreichen, um von den zur Verfügung stehenden Mitteln zu profitieren. Rainer Robra, der Staatsminister und Minister für Kultur, hat die Bedeutung dieser Initiative hervorgehoben und ermutigt potenzielle Antragsteller zur Teilnahme. Besondere Anforderungen an die Förderung sind, dass ein Bezug zur Braunkohleförderung und Energiegewinnung erkennbar sein muss.
Die Umsetzung des Programms erfolgt durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Die Anträge werden in einem zweistufigen Verfahren bearbeitet. Zuerst ist eine Einreichung bei den Förderlotsen der IB notwendig, gefolgt von einer Prüfung der Förderwürdigkeit. Nach dieser Prüfung müssen die entsprechenden Unterlagen inklusive einer Stellungnahme der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur bis zum 1. Oktober 2023 bei der Beauftragten für Kultur und Medien eingereicht werden. Nähere Informationen und die erforderlichen Antragsformulare sind auf der Website der IB Sachsen-Anhalt verfügbar. kultur.sachsen-anhalt.de berichtet, dass …
Technische Hinweise zur Antragstellung
Bei der Antragstellung ist zu beachten, dass Formulare heruntergeladen und mit geeigneter Software ausgefüllt werden sollten, um technische Fehler zu vermeiden. Insbesondere kann die Nutzung eines Browsers zu fehlerhaften Berechnungen führen. Dateien sollten verschlüsselt per E-Mail versendet werden, wobei empfohlen wird, ein starkes Verschlüsselungsverfahren wie AES-256 zu verwenden. Die Einhaltung dieser Sicherheitsmaßnahmen ist entscheidend, um den Schutz sensibler Informationen zu gewährleisten. ib-sachsen-anhalt.de gibt Hinweise darauf, dass …