Heute ist der 17.02.2026 und die Verbraucherpreise in Deutschland zeigen zum Jahresbeginn 2026 einen moderaten Anstieg. Im Januar 2026 stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent, was eine Bestätigung des vorläufigen Ergebnisses des Verbraucherpreisindex (VPI) darstellt. Auch im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 gab es einen Anstieg von 0,1 Prozent. Diese Entwicklungen sind im Detail in den aktuellen Berichten des Statistischen Bundesamtes dokumentiert (Source 2).

Ein bedeutender Treiber der Inflation sind die Lebensmittelpreise, die ebenfalls um 2,1 Prozent zulegten. Besonders bemerkenswert sind die deutlichen Preiserhöhungen bei Schokolade, Obst und Fleisch, während Speisefette, Speiseöle und Butterpreise im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel günstiger wurden. Im Gegensatz dazu verteuerten sich Restaurantbesuche trotz der Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen von 19 auf 7 Prozent um 3,6 Prozent. Insgesamt stiegen die Dienstleistungen um 3,2 Prozent, was weniger ist als in den drei Monaten zuvor, wo sie jeweils um 3,5 Prozent zulegten (Source 1).

Preisentwicklungen im Detail

Die Preise für Energie zeigen im Januar 2026 insgesamt einen Rückgang von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. So sanken die Strompreise um 3,2 Prozent und die Gaspreise um 2,5 Prozent. Diese Rückgänge stehen im Kontrast zu den steigenden Kraftstoffpreisen, die im Januar um 0,5 Prozent zulegten, wobei Superbenzin E10 um 8,6 Cent und Diesel um 9,4 Cent teurer wurden. Die Hauptursache für die steigenden Spritpreise ist das teurere Rohöl, das durch die Anhebung des CO2-Preises auf 55 bis 65 Euro pro Tonne Kohlendioxid zusätzlich belastet wird (Source 2).

Die Kerninflation, die Nahrungsmittel und Energie ausklammert, lag bei 2,5 Prozent. Bei den Dienstleistungen gab es signifikante Preisanstiege, insbesondere in sozialen Einrichtungen mit +7,1 Prozent und der Personenbeförderung mit +6,2 Prozent. Auch Nettokaltmieten stiegen um 2,1 Prozent, während Haushaltsgeräte um 3,1 Prozent günstiger wurden. Dies zeigt ein differenziertes Bild der Preisentwicklung in Deutschland, das von den verschiedenen Sektoren geprägt ist (Source 1).

Ausblick und Prognosen

Ökonomen erwarten, dass die Teuerungsrate für das Jahr 2026 knapp über zwei Prozent liegen wird, was dem Ziel der Europäischen Zentralbank entspricht. Dies könnte darauf hindeuten, dass sich die Inflation in einem moderaten Rahmen stabilisiert, während die Verbraucher sich weiterhin mit steigenden Preisen in bestimmten Bereichen auseinandersetzen müssen. Detaillierte Ergebnisse und weitere Daten sind in der Datenbank GENESIS-Online verfügbar und werden regelmäßig aktualisiert (Source 3).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Preisentwicklung im Januar 2026 ein komplexes Bild zeigt, in dem sowohl Preiserhöhungen als auch -senkungen zu beobachten sind. Verbraucher und Experten werden die weiteren Entwicklungen mit Spannung verfolgen.