Die Basketballmannschaft Niners Chemnitz hat in der FIBA Champions League ihre Hoffnungen auf das Weiterkommen nach einer weiteren knappen Niederlage gegen Manisa Basket aus der Türkei begraben müssen. In einer packenden Begegnung am 15. Januar 2025 verloren die Niners mit 84:87, nachdem sie bereits das erste Spiel mit 86:87 knapp verloren hatten. Diese beiden Niederlagen bedeuten das Aus für Chemnitz und damit das Verpassen des Einzugs in die besten 16 der Champions League.

Im zweiten Spiel zeigten die Niners über 40 Minuten ein ausgeglichenes Spiel, mit häufig wechselnder Führung. Die Partie wurde jedoch von einer mangelnden Wurfgenauigkeit und physischen Herausforderungen geprägt. Vier Minuten vor dem Ende gelang Chemnitz letztmals der Ausgleich, doch Manisa Basket setzte sich schließlich durch. Saben Lee war der herausragende Spieler für die Türken und erzielte in dieser Begegnung 28 Punkte.

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Schwieriger Start und Aufholjagd

Die Niners mussten in diesem entscheidenden Spiel ohne ihren angeschlagenen Spieler DeAndre Lansdowne antreten. Zu Beginn der Partie hatten sie Schwierigkeiten und lagen bereits in der 8. Minute mit 13:22 zurück. Olivier Nkamhoua konnte den Rückstand im ersten Viertel durch neun Punkte auf 21:26 verkürzen. Im zweiten Viertel steigerte Chemnitz dann seine Leistung, reduzierte die Ballverluste und dominierte beim Rebounding mit 29:13 in der ersten Hälfte.

In der 16. Minute gelang Aher Uguak die erste Führung für Chemnitz. Cengizhan Ivedi sorgte mit einem Dreier und einem Freiwurf in der 18. Minute für zusätzlichen Schwung. Kurz vor der Halbzeit verwandelte Nkamhoua drei Freiwürfe und brachte Chemnitz damit in Führung. Doch nach der Pause war das Spiel von Fehlern geprägt und blieb bis zum Schluss spannend. Manisa Basket ging mit der letzten Aktion des dritten Viertels erneut in Führung.

Individuelle Leistungen und Ausblick

Für Chemnitz war Nkamhoua mit 24 Punkten und acht Rebounds der beste Spieler des Spiels. Jeff Garrett und Victor Bailey trugen jeweils 18 Punkte zur Gesamtleistung bei. Trotz der starken individuellen Leistungen endete die internationale Saison für Chemnitz nach zwei knappen Niederlagen. Der Fokus richtet sich nun auf die Basketball Bundesliga (BBL), wo die Niners am Freitag um 20 Uhr gegen die Veolia Towers Hamburg antreten werden.

Die vergangenen Spiele zeigen, dass Chemnitz, nachdem es den FIBA Europe Cup 2024 gewann, nun die Herausforderung der Champions League nicht meistern konnte. Die Teamleistung war zwar intensiv, konnte jedoch nicht die gewünschte Präzision im entscheidenden Moment erreichen. Während Manisa Basket mit einem starkem Auftritt aufwartete, konnte Chemnitz nicht an das Niveau ihrer vergangenen Erfolge anknüpfen. Die Bilanz gegen türkische Mannschaften bleibt für die Niners also unerfreulich, und die kommende Zeit wird entscheidend sein, um die verlorenen Kräfte neu zu mobilisieren und auf die heimische Liga zu konzentrieren.