Heute ist der 28.02.2026. Die militärische Eskalation im Nahen Osten erreicht einen neuen Höhepunkt, nachdem Israel und die USA Angriffe auf Iran gestartet haben. Explosionen wurden in mehreren Städten gemeldet, darunter Teheran, Ghom und Kermanschah. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete die Angriffe als „Präventivschlag“, während US-Präsident Donald Trump einen großen Kampfeinsatz der US-Streitkräfte in Iran bestätigte. Trump erklärte, dass das Ziel des Einsatzes der Schutz des amerikanischen Volkes und die Eliminierung der Bedrohung durch das iranische Regime sei.

In Reaktion auf die Angriffe hat Iran Raketenangriffe auf Israel verübt, was zu einem Luftalarm im Norden Israels führte. Berichten zufolge richteten sich die Angriffe auf „Hunderte iranische Militärziele“, einschließlich Raketenabschussvorrichtungen. Das israelische Militär gab an, gezielt Vertreter der iranischen Führung angegriffen zu haben. Inmitten dieser turbulenten Lage äußerten sich auch internationale Politiker: Bundeskanzler Friedrich Merz, französischer Präsident Emmanuel Macron und britischer Regierungschef Keir Starmer verurteilten die iranischen Angriffe und riefen Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf.

Internationale Reaktionen

Die Reaktionen auf die Angriffe sind vielfältig und reichen von Verurteilungen bis zu Warnungen vor einer weiteren Eskalation. CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sieht eine Berechtigung für den Angriff auf Iran, während SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil vor einer schwer zu kontrollierenden Dynamik in der Region warnt. Die AfD-Fraktionsvorsitzenden fordern Zurückhaltung und den Schutz der Zivilbevölkerung, während Grünen-Politiker Omid Nouripour seine Solidarität mit der iranischen Bevölkerung bekundet.

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die Angriffe ebenfalls verurteilt und eine Rückkehr zu Verhandlungen gefordert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die Situation als „äußerst besorgniserregend“. Auch Katar, Saudi-Arabien und Oman haben ein Ende der Kämpfe gefordert, wobei Oman sein Bedauern über die Militäreinsätze äußerte und vor einer Eskalation warnte. Russland sprach von einem „gefährlichen Abenteuer“ und warnte vor katastrophalen Folgen.

Die Lage vor Ort

Die Angriffe haben nicht nur militärische, sondern auch zivile Ziele betroffen. Berichten zufolge gab es zahlreiche Opfer bei einem Angriff auf eine Mädchenschule in Minab. Massive Cyberangriffe auf iranische Nachrichtenagenturen wurden ebenfalls gemeldet, und der Luftraum über Iran, Irak und Israel wurde für zivile Flüge geschlossen. In dieser angespannten Situation bleibt der Aufenthaltsort von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, unklar.

Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. Der UN-Sicherheitsrat wird auf Antrag Frankreichs zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen, um die Lage zu beraten. Trump und Netanjahu deuteten auf mögliche Regimewechsel in Iran hin, was die Spannungen in der Region weiter anheizen könnte. Die Situation bleibt äußerst dynamisch und könnte sich in den kommenden Tagen weiter zuspitzen.

Für weitere Informationen zu den Ereignissen und Reaktionen rund um die militärischen Angriffe auf Iran, besuchen Sie bitte die ZDF-Website und die Tagesschau.