Am 8. Februar 2026 schrieb Max Langenhan Geschichte, als er bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo die erste Goldmedaille für Deutschland im Rodeln gewann. Dieses bemerkenswerte Ereignis markierte nicht nur den ersten Olympiasieg für Deutschland in diesen Winterspielen, sondern auch die zwölfte Goldmedaille in der Geschichte der Einsitzer-Rennen bei Olympischen Spielen. Langenhan stellte in allen vier Wettkampfläufen Bahnrekorde auf und distanzierte seine Konkurrenten, darunter den österreichischen Rennrodler Jonas Müller um beeindruckende 0,596 Sekunden und den Italiener Dominik Fischnaller um 0,934 Sekunden. Mit einem Vorsprung von 1,421 Sekunden auf den viertplatzierten Athleten demonstrierte er eindrucksvoll seine Dominanz auf der Bahn.
Der Wettkampf in Cortina war für Langenhan nicht ohne Herausforderungen. Er kämpfte während des Events mit Nackenproblemen, ließ sich jedoch nicht davon abhalten, seine Bestleistungen abzurufen. Besonders bemerkenswert war sein dritter Lauf, in dem er mit einer Zeit von 52,705 Sekunden einen weiteren Bahnrekord aufstellte. Im entscheidenden vierten Lauf erreichte er sogar eine Maximalgeschwindigkeit von 131,1 km/h und finishte mit einer Zeit von 52,660 Sekunden. Langenhan widmete seine Goldmedaille einem verstorbenen Trainer, was dem Sieg eine emotionale Note verlieh.
Erfolgreicher Tag für das deutsche Team
Der Tag verlief auch für andere deutsche Athleten nicht ohne Spannung. Im Abfahrtsrennen fehlte Emma Aicher nur 0,04 Sekunden auf die Goldmedaille, während die Bronze-Medaille an die Italienerin Sofia Goggia ging. Ein weiterer Schock ereignete sich, als Lindsey Vonn aus den USA stürzte und mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden musste, nachdem sie sich eine Unterschenkel-Verletzung zugezogen hatte.
Die deutsche Mixed-Staffel zeigte ebenfalls beeindruckende Leistungen, indem sie in Antholz den dritten Platz belegte. Justus Strelow, Philipp Nawrath und Vanessa Voigt blieben fehlerfrei, während Schlussläuferin Franziska Preuss eine Strafrunde im letzten Schießen absolvieren musste. Es war die erste Olympia-Medaille für eine deutsche Mixed-Staffel, Gold ging an Frankreich und Silber an Italien.
Ein Blick auf den Medaillenspiegel
Mit diesem Erfolg hat Deutschland gute Hoffnungen auf weitere Medaillen in verschiedenen Disziplinen. Der aktuelle Medaillenspiegel zeigt Deutschland mit 11 Gold- und 13 Silbermedaillen, was den sechsten Platz bedeutet. Norwegen führt mit 31 Goldmedaillen, gefolgt von den USA und Italien. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking belegte Deutschland den zweiten Platz im Medaillenspiegel, während Norwegen die erfolgreichste Nation mit insgesamt 37 Medaillen war.
Die Leistungen von Langenhan und seinen Teamkollegen sind ein ermutigendes Zeichen für die deutsche Mannschaft und bieten zahlreiche Perspektiven für die kommenden Wettkämpfe. Die Olympischen Winterspiele 2026, die noch viele Entscheidungen vor sich haben, könnten sich als ein weiteres erfolgreiches Kapitel in der Geschichte des deutschen Sports erweisen. Für weitere Informationen über Langenhans Sieg und die Winterspiele, besuchen Sie bitte die ausführlichen Berichterstattungen bei Deutschlandfunk und Sportschau.