Die Künstlerin Cornelia Konheiser aus Radebeul begeistert mit ihren einzigartigen Monotypien, die durch Materialdruck entstehen. Ihre Werke zeigen filigrane, fächerartige Blätter und nutzen ein spannungsvolles Spiel von Licht und Schatten. Die Farbpalette ihrer Bilder reicht von hellen, pastelligen bis zu erdigen Tönen, und die Titel ihrer Arbeiten, wie „ephemér“, reflektieren das Thema der Flüchtigkeit. Konheiser kaufte 1999 ein um 1890 erbautes Wohn- und Atelierhaus in Radebeul, welches sie sanierte. Ihr Atelier im Erdgeschoss gewährt einen Blick auf ihren Garten, der ihr wichtige Inspiration für ihre Kunst bietet.
Konheiser wurde 1964 in Wurzen geboren und konnte bereits früh im Zeichenzirkel ihrer Heimatstadt ihre künstlerischen Fähigkeiten entwickeln. Nach ihrem Studium der Chemie an der TU Dresden war sie bis 1996 im Umweltwesen tätig. Seit etwa zehn Jahren konzentriert sie sich verstärkt auf das künstlerische Schaffen. Ein künstlerisches Abendstudium an der Dresdner Kunsthochschule und die Erlernung von Radiertechniken in Grafikkursen bei Maja Nagel haben ihren Werdegang entscheidend geprägt. Jedes Jahr verbringt sie ihren Sommer in Schweden, wo sie die Natur hautnah erlebt und Inspiration für ihre Werke schöpft, während sie im Winterhalbjahr ihre grafischen Arbeiten druckt. Der Kreis als Symbol für das Universelle und die vollkommene Einheit tritt häufig in ihren Arbeiten auf, während sie in ihrer Kunst die Themen Wachstum und Wandel in der Natur behandelt.
Ein Blick auf die Biografie und künstlerische Entwicklung
Konheiser hat nicht nur ihre eigene künstlerische Stimme gefunden, sondern ist auch Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, die seit 2009 stattfinden, darunter die Grafikausstellung im Cafe Strauss in Moritzburg und die Teilnahme an verschiedenen Kunstprojekten in Radebeul. Sie thematisiert vor allem die Natur und ihre Phänomene, wobei sie verschiedene Techniken wie Acryl und Gouache verwendet. Ihre künstlerische Philosophie verbindet die Natur mit dem Seelischen und zielt darauf ab, die Betrachter in eine tiefere Naturerfahrung einzubeziehen.
Wie Sächsische.de berichtet, ist Konheiser eine Künstlerin, die durch ihre Positivität und Offenheit besticht. Ihre Monotypien, die keine Auflagendrucke sind, werden durch das Experimentieren mit verschiedenen Farbschichten und Pflanzenformen geprägt. Diese kreative Freiheit ermöglicht es ihr, eine Verbindung zwischen Mensch und Natur zu schaffen. Informationen über ihre Biografie und künstlerischen Schwerpunkte findet man auch auf ihrer eigenen Webseite corneliakonheiser.de.