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Samstag, 5. April 2025

Erfolgreicher Belastungstest: Elbebrücke in Bad Schandau wieder nutzbar!

Der Belastungstest der Elbebrücke in Bad Schandau wurde erfolgreich abgeschlossen. Ab dem 5. April ist die S 163 wieder befahrbar.

Alarmierende Wohnungsnot in Erfurt: Wo bleiben die barrierefreien Wohnungen?

Erfurt steht aufgrund des demografischen Wandels vor einer Wohnungsnot für Senioren. Dringende Sanierungsmaßnahmen sind erforderlich.

Bauarbeiten in Berlin: Pendler müssen mit längeren Reisezeiten rechnen!

Wichtige Bauarbeiten zwischen Wolfsburg und Stendal verlängern Fahrtzeiten auf der Bahnverbindung Hannover-Berlin bis 14. April.

Kriminalität im Landkreis Meißen steigt: Urkundenfälschungen explodieren!

Im Landkreis Meißen hat sich die Kriminalitätslage im Jahr 2024 dramatisch verändert. Die Anzahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte stieg um 26,8 Prozent von 2023 auf 2024. Laut den aktuellen Zahlen [Sächsische] wurden im vergangen Jahr insgesamt 2.203 solcher Delikte registriert, während es 2023 nur 1.737 waren. Polizeipräsident Lutz Rodig führt diesen Anstieg auf die Zunahme von Urkundenfälschungen zurück, die in der Region von 89 Fällen im Jahr 2023 auf 536 im folgenden Jahr sprunghaft anstiegen.

Dieser Anstieg kann teilweise auf einen aufsehenerregenden Fall aus Moritzburg zurückgeführt werden. Ermittlungen gegen eine Ärztin habe ergeben, dass sie gefälschte Corona-Zeugnisse ausgestellt hatte. Generell ist die Gesamtzahl der Straftaten im Landkreis von 11.726 im Jahr 2023 auf 12.102 im Jahr 2024 gestiegen.

Kriminalität im bundesweiten Kontext

Ohne diese Maßnahmen hätte es im Fünfjahresvergleich sogar einen Anstieg gegeben. Während die Aufklärungsquote stabil bei etwa 58 Prozent liegt, meldete die Polizei einen Anstieg der Gewaltkriminalität um 1,5 Prozent. Dies ist der höchste Stand seit 2007.

Besondere Delikte und Täterstatistiken

Im Landkreis Meißen wurden 5.130 Tatverdächtige erfasst. Auffällig ist, dass 26,9 Prozent davon Frauen sind. Der Anteil jugendlicher Tatverdächtiger fiel leicht von 9,6 Prozent auf 8,9 Prozent. Auch die Zahlen der Kinder als Tatverdächtige sanken von 5 Prozent auf 4,1 Prozent. Ein interessiertes Detail ist, dass 18,9 Prozent der Tatverdächtigen Ausländer sind, was einen leichten Rückgang im Vergleich zu 2023 darstellt. Bei besonders schweren Diebstählen machen Ausländer sogar 60 Prozent der Tatverdächtigen aus, während sie in der Gewaltkriminalität 27,9 Prozent stellen.

Die Zahl der gefährlichen Körperverletzungen erreichte im Jahr 2024 den höchsten Wert der letzten zehn Jahre. Im Bereich der Rauschgiftkriminalität hingegen sank die Zahl der Delikte von 489 auf 442, was den niedrigsten Wert seit sechs Jahren darstellt. Dies könnte ebenfalls mit dem Inkrafttreten des Konsumcannabisgesetzes zusammenhängen.

Besonders auffällig ist, dass von den Rauschgiftdelikten ein Viertel der Tatverdächtigen Nichtdeutsche sind. Im Jahr 2024 wurden keine Mord- und Totschlagdelikte registriert, trotz eines erschreckenden Vorfalls eines erweiterten Suizids in Meißen, der jedoch noch nicht abgeschlossen ist.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst Straftaten erst nach Abschluss der Ermittlungen, was bedeutet, dass weitere Entwicklungen in den kommenden Monaten zu erwarten sind. In den aktuellen Zahlen spiegeln sich nicht nur regionale Trends wider, sondern sie geben auchAufschluss über allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland.

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