Am 28. Dezember 2024 zeigt sich die Lage an der Elbe in Sachsen weiterhin angespannt. Wie dnn.de berichtet, wird die Elbe als einer der größten Flüsse Europas beschrieben. Sie entspringt in Tschechien und fließt durch Ostdeutschland und Hamburg, bevor sie in die Nordsee bei Brunsbüttel mündet. Zu den wichtigen Orten entlang des Flusses zählen Dresden, Dessau, Magdeburg und Wittenberge.
Aktuelle Hochwasser-Warnungen sind für Sachsen von Relevanz. In Dresden stellt sich die Situation wie folgt dar: Der Pegelstand hat das Mittlere Niedrigwasser (MNW) von 67 cm (gemittelt über den Zeitraum vom 01. November 2010 bis 31. Oktober 2020) erreicht. Der Pegelstand für das Mittlere Hochwasser (MHW) wird im gleichen Zeitraum mit 458 cm angegeben. Der höchste jemals gemessene Hochwasserstand (HHW) in Dresden betrug 940 cm und wurde am 17. August 2002 registriert.
Aktuelle Warnstufen und Maßnahmen
Die kritischen Pegelstände in Dresden sind wie folgt definiert: Das Terrassenufer wird ab einem Pegel von 5,5 m gesperrt, während mobile Flutschutztore bei 6,10 m (Weißeritzstraße) und 7 m (Ostraufer) aktiviert werden. Stufen für Hochwasser-Warnungen sind in Sachsen klar geregelt. Sie reichen von der Alarmstufe 1 für kleines Hochwasser, das mit dem Beginn der Ausuferung verbunden ist, bis zur Alarmstufe 4, die für sehr großes Hochwasser steht und darauf hinweist, dass größere Flächen überflutet werden.
Die Ausrufung der Alarmstufen erfolgt durch Hochwasserzentralen, Bund, Länder, Kreise sowie Polizei oder Feuerwehr. Die Warnungen werden über verschiedene Kanäle vermittelt, darunter Radio, Fernsehen, Lautsprecherwagen, Sirenen, Webseiten, Warn-Apps, Social Media und digitale Werbetafeln.
Zusätzlich spezifiziert die Webseite umwelt.sachsen.de das System der Hochwassermeldepegel in Sachsen. Es gibt insgesamt 105 Pegel, die vier Alarmstufen zugeordnet sind. Hierbei kennzeichnen die Alarmstufen spezifische Gefahrensituationen und die damit erforderlichen Maßnahmen. Bei erhöhter Hochwassergefährdung wird empfohlen, sich von Fließgewässern fernzuhalten.
Die Bedeutung der Alarmstufen ist wie folgt: Alarmstufe 1 signalisiert den Beginn der Ausuferung der Gewässer, während Alarmstufe 2 die bevorstehenden Überflutungen verdeutlicht. Alarmstufe 3 zeigt an, dass bebauter Bereich überschwemmt ist und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen. Alarmstufe 4 bezeichnet eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben, die aktive Bekämpfung bestehender Gefahren erfordert.