Die JuLeiCa-Schulungswoche der Akademie für Kinder- und Jugendhilfe (AKD) findet in der zweiten sächsischen Winterferienwoche im März 2025 in Schmiedeberg, Dippoldiswalde, statt. Diese besondere Veranstaltung richtet sich an 24 junge Ehrenamtliche, die grundlegende Kenntnisse für ihre Tätigkeit in der Jugendarbeit erwerben möchten. Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmenden umfassend auf ihre Rolle als Jugendleiter*innen vorzubereiten.

Die Inhalte der Schulung sind vielfältig gestaltet und beinhalten rechtliche Grundlagen sowie Methoden für die Arbeit mit Gruppen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der persönlichen Reflexion der eigenen Arbeit. Die bundesweit einheitliche Schulung ermöglicht den Teilnehmenden eine modulare Gestaltung, sodass sie landesweit gleichwertige Ausbildungserfahrungen sammeln können. Über 45 Bildungseinheiten werden angeboten, die sich auf partizipatives Lernen stützen.

Vielseitige Lernmethoden

Die Schulungsinhalte sind speziell auf die Einsatzmöglichkeiten der Teilnehmenden in ihren Heimatgemeinden, Jugendgruppen oder Vereinen ausgerichtet. Die methodische Vielfalt ist ein zentraler Aspekt des Programms, das unter anderem die Nutzung von analogen Flipcharts sowie digitaler Öffentlichkeitsarbeit umfasst. Zudem lernen die Teilnehmenden, PaperClips und kurze Lege-Filme zu erstellen, um ihre Botschaften kreativ zu vermitteln.

Ein wichtiges Element der Schulung ist die Förderung einer Feedbackkultur unter den Teilnehmenden. Planspiele helfen den Ehrenamtlichen, ein Feingespür für Rollen und Gruppen zu entwickeln. Darüber hinaus wird ein Sensibilisierungsmodul A1 gemäß der Präventionsordnung des Bistums angeboten, dessen Ziel der Kompetenzerwerb in der Verantwortung gegenüber Schutzbefohlenen ist.

Die Schulung soll nicht nur der Wissensvermittlung dienen, sondern auch das Kennenlernen und die Freizeitgestaltung der Teilnehmenden fördern. Die Finanzierung erfolgt durch Fördermittel des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz sowie Eigenmittel der Teilnehmenden und zusätzliche Mittel der AKD und des Bistums Dresden-Meißen.

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Die Bedeutung der Juleica

Die Jugendleiter*in-Card (Juleica) hat sich als bedeutender Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit etabliert. Sie legitimiert die Inhaber*innen und dient als Qualifikationsnachweis. juleica.de hebt hervor, dass die Juleica die gesellschaftliche Anerkennung für ehrenamtliches Engagement ausdrückt und die Bedeutung von Jugendleiter*innen in verschiedenen Bereichen, wie Jugendgruppen, der Organisation von Events oder der Betreuung von Ferienfreizeiten, unterstreicht.

Die Ausbildung zur Erlangung der Juleica umfasst wichtige Themen wie rechtliche Aspekte, Gruppendynamik und Veranstaltungsorganisation. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ist es den Ehrenamtlichen möglich, die Juleica zu beantragen, die nicht nur für die Jugendarbeit, sondern auch in anderen Ehrenamtsbereichen von Bedeutung ist. Die erlernten Soft-Skills sind bei Arbeitgebern sehr gefragt.

Zusätzlich bietet die Juleica den Inhaber*innen verschiedene Vergünstigungen, die regional unterschiedlich sind, wie kostenloser Eintritt ins Schwimmbad oder Ermäßigungen beim Kino. Eine nach Regionen sortierte Datenbank auf der Webseite stellt sicher, dass alle nötigen Informationen zu den Vergünstigungen leicht zugänglich sind.

Insgesamt bietet die JuLeiCa-Schulungswoche nicht nur eine solide Ausbildung für die teilnehmenden Ehrenamtlichen, sondern trägt auch zur Stärkung der Anerkennung und Wertschätzung ehrenamtlicher Tätigkeiten bei, die unverzichtbar für die Gemeinschaft sind. Die AKD kümmert sich aktiv darum, die nächste Generation von Jugendleiter*innen gut vorzubereiten, was sich langfristig positiv auf die Jugendarbeit in den Gemeinden auswirken wird. bistum-dresden-meissen.de berichtet darüber hinaus von der Wichtigkeit einer umfassenden Ausbildung und der verantwortungsvollen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.