Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat zum Abschluss der Gruppenphase bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 eine herbe Niederlage einstecken müssen. Im Spiel gegen die USA, das in der Santa Guilia Ice Hockey Arena stattfand, verlor die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis mit 1:5. Dies war ein bitterer Abschluss, nachdem die deutsche Mannschaft zuvor gegen Lettland mit 3:4 verloren hatte. Um dem Team neuen Schwung zu verleihen, nahm der Trainer zwei Änderungen in der Aufstellung vor: Maximilian Franzreb gab sein Olympia-Debüt im Tor, während Stürmer Parker Tuomie für Wojciech Stachowiak ins Team rückte. Lukas Reichel wurde zudem in die zweite Reihe neben Tim Stützle und JJ Peterka verschoben.

Die USA, angeführt von Headcoach Mike Sullivan, nahmen ebenfalls zwei Wechsel vor. Connor Hellebuyck kehrte im Tor zurück und ersetzte Jeremy Swayman, während Clayton Keller für Kyle Connor ins Spiel kam. Bereits im ersten Drittel zeigten die USA hohen Druck auf das deutsche Tor. Trotz der starken Leistung von Maximilian Franzreb, der zahlreiche Schüsse abblockte, gelang es den Amerikanern, 8,7 Sekunden vor Ende des Drittels das 1:0 durch Zach Werenski zu erzielen. Deutschland hatte zwar einige Chancen, darunter einen Vorstoß von Reichel in der 5. Minute, konnte jedoch nicht erfolgreich abschließen.

Spielverlauf und Wendepunkte

Im zweiten Drittel hatte Deutschland die Möglichkeit, durch ein frühes Powerplay auszugleichen, konnte jedoch kein Tor erzielen. Die USA nutzten ihre Überzahl und bauten die Führung aus: Auston Matthews fälschte einen Schuss von Quinn Hughes zum 2:0 ab (24. Minute). Dies stellte sich als Wendepunkt heraus, da Deutschland trotz kämpferischer Bemühungen nicht mehr zurück ins Spiel fand.

Für weitere Details zu diesem Spiel und einer umfassenden Analyse der Begegnung können interessierte Leser die Berichterstattung auf kicker.de konsultieren. Dort finden sich auch Statistiken und weitere Informationen zur Leistung beider Mannschaften während des Turniers.

Ein Blick zurück

Vor diesem enttäuschenden Spiel konnte die deutsche Mannschaft jedoch einen bemerkenswerten Erfolg feiern. Am 12. Februar 2026 gewann sie ihr erstes Spiel im olympischen Turnier gegen Dänemark mit 3:1. Leon Draisaitl erzielte das erste Tor bereits nach 23 Sekunden, gefolgt von einem Doppelpack von Tim Stützle. Diese positive Ausgangslage ließ die Erwartungen an das Spiel gegen die USA steigen, doch die Mannschaft konnte nicht an die vorherige Leistung anknüpfen. Dänemark hatte im ersten Drittel durch Oscar Mölgaard zwar ausgeglichen, jedoch dominierte Deutschland das Spiel und verteidigte den Vorsprung bis zum Ende.

Das nächste Spiel für Deutschland war bereits für den Samstag angesetzt, und die Mannschaft hatte die Möglichkeit, gegen Lettland erneut zu zeigen, was sie kann. Die bisherigen Leistungen im Turnier zeigten, dass das Team in der Lage ist, gegen starke Gegner zu bestehen, wie die Berichterstattung der Sportschau eindrucksvoll dokumentiert.

Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Spieler nach dieser Niederlage erholen und ihre Strategie anpassen, um im weiteren Verlauf des Turniers konkurrenzfähig zu bleiben.