Heute ist der 3.03.2026 und die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat einen starken Start in die WM-Qualifikation für 2027 hingelegt. Im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden feierten die Spielerinnen einen beeindruckenden 5:0-Sieg gegen Slowenien vor 19.169 Zuschauern. Die Torschützinnen waren Vivien Endemann (6. Minute), Elisa Senß (12. Minute), Linda Dallmann (48. Minute), Larissa Mühlhaus, die in der 53. Minute ihr Debüt feierte, und Lea Schüller (71. Minute). Der Bundestrainer Christian Wück zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft besonders in der zweiten Halbzeit zufrieden.
In der ersten Halbzeit dominierte Deutschland das Geschehen, ließ jedoch einige Chancen ungenutzt und hätte zur Halbzeit höher führen können. Nach einer kurzen Phase der Nachlässigkeit zu Beginn der zweiten Halbzeit fand das Team schnell wieder in den Rhythmus und setzte die slowenische Abwehr erneut unter Druck. Es gab jedoch auch kritische Stimmen: Kapitänin Giulia Gwinn bemängelte einige Ungenauigkeiten im Spiel, was auf die Notwendigkeit hinweist, die eigene Leistung weiter zu steigern.
Herausforderungen und Verletzungen
Die deutsche Mannschaft sieht sich aktuell mit einem hohen Verletzungsrisiko konfrontiert. Insgesamt leiden 15 Spielerinnen der Frauen-Bundesliga an Kreuzbandverletzungen, was eine höhere Verletzungsrate als bei den Männern darstellt. Zu den verletzten Spielerinnen gehören Klara Bühl und Selina Cerci, die beide für das Spiel gegen Slowenien nicht zur Verfügung standen. Wück bedauerte den Ausfall von Bühl, bezeichnete sie als wichtigen Faktor für das Team, äußerte jedoch zuversichtlich, dass genügend Qualität im Kader vorhanden sei, um die Position zu besetzen. An dieser Stelle stellt sich die Frage, wie sich die Verletzungen auf die kommenden Spiele auswirken könnten.
Das nächste WM-Qualifikationsspiel steht bereits am Samstag gegen Norwegen an, das um 18 Uhr in Stavanger stattfinden wird. Um sich direkt für die WM zu qualifizieren, muss Deutschland Gruppensieger in der Qualifikationsgruppe A4 werden, die auch Slowenien und Österreich umfasst. Der Druck auf die Spielerinnen wird steigen, da die Konkurrenz stark ist und jeder Punkt entscheidend sein kann.
Fazit und Ausblick
Insgesamt zeigt der Auftakt der WM-Qualifikation, dass die deutschen Fußballerinnen großes Potenzial besitzen, aber auch an ihrer Konstanz arbeiten müssen. Der Sieg gegen Slowenien war ein wichtiges Signal, doch die Herausforderungen durch Verletzungen und die kommenden Gegner dürfen nicht unterschätzt werden. Wück und sein Team sind gefordert, kreative Spielansätze zu finden und Geduld zu zeigen, um das Ziel einer direkten Qualifikation für die WM-Endrunde 2027 in Brasilien zu erreichen.
Für weitere Informationen zu diesem Thema besuchen Sie bitte die Quellen: NDR, ZDF und Sport1.



