Am 30. Dezember 2024 stehen die FC Barcelona und Dani Olmo vor einer schweren Herausforderung. Der 26-jährige Offensivspieler, der im Sommer 2024 für 60 Millionen Euro von RB Leipzig zu Barcelona gewechselt ist, ist für die Rückrunde der Saison nicht spielberechtigt. Der Verein sieht sich aufgrund finanzieller Probleme nicht in der Lage, neue Spieler zu registrieren. Die Frist für die Registrierung endet am 31. Dezember, und ein Gericht hat in einer vorangegangenen Entscheidung eine Verfügung zur Spielberechtigung abgelehnt, wie lvz.de berichtet.
Olmo konnte in der ersten Saisonhälfte aufgrund der langwierigen Verletzung von Andreas Christensen registriert werden. Mit Christensen auf dem Weg der Besserung stellt sich nun die Notwendigkeit, dass Olmo erneut registriert werden muss. Die Katalanen hatten bereits beim ersten Anlauf Schwierigkeiten, Olmo zu registrieren, was nur durch Abgänge anderer Spieler ermöglicht wurde. Olmo hat in 15 Pflichtspielen sechs Tore und eine Vorlage erzielt und wird für seine Vielseitigkeit geschätzt.
Rechtliche Schritte und mögliche Folgen
Barcelona hatte am 23. Dezember beim Handelsgericht Nr. 10 eine Klage eingereicht, um Olmos vorläufige Registrierung zu sichern, jedoch wurde diese Anfrage abgewiesen. In dieser Verhandlung argumentierten sowohl LaLiga als auch der FC Barcelona, doch das Gericht entschied gegen die Katalanen. Laut sportskeeda.com plant der Verein, in einem niedrigeren Gericht eine neue Klage einzureichen, um die vorläufige Maßnahme zu erreichen, da sie die Registrierungsvorschriften von LaLiga als ungültig erachten.
Falls die Klage abgewiesen wird und eine Registrierung Olmos nicht möglich ist, könnte der Spieler möglicherweise ablösefrei wechseln. Barcelona überlegt zudem, VIP-Logen im Spotify Camp Nou für geschätzte 120 Millionen Euro zu verkaufen, um finanzielle Spielräume zu schaffen. Diese Entwicklungen verdeutlichen die prekäre Lage des Traditionsvereins in der aktuellen finanziellen Krise.