Am Sonntag, den 12. Januar 2025, steht ein spannendes Duell in der Bundesliga auf dem Programm: Werder Bremen trifft um 15.30 Uhr auf RB Leipzig im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres. Beiden Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie. Werder Bremen hat sich mit einer Serie von vier Pflichtspielsiegen einen starken Rückenwind erarbeitet, während RB Leipzig, aktuell Tabellenvierter und Teilnehmer der Champions League, mit einem durchwachsenen Verlauf in die Rückrunde startet.

Das Spiel wird nicht im Free-TV übertragen. Stattdessen zeigt DAZN die Partie exklusiv im TV, und die Zuschauer haben die Möglichkeit, die Vorberichterstattung ab 14.45 Uhr mit Moderatorin Lena Cassel und dem Experten Tobias Schweinsteiger zu verfolgen. Kommentator Jan Platte wird das Spiel begleiten, während Field-Reporter Benni Zander vor Ort sein wird. Eine kostenlose Live-TV-Alternative zu DAZN ist nicht verfügbar, und auch der Pay-TV-Sender Sky bietet keine Live-Übertragung, sondern nur später Highlights an. Fans können das Spiel auf „werder.tv“ kostenpflichtig im „Re-Live“ ansehen. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF zeigen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls Highlights der Begegnung. Der DeichStube-Live-Ticker startet um 14.30 Uhr.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

RB Leipzig unter Druck

Die Situation bei RB Leipzig könnte herausfordernder nicht sein. Nach einer schwachen Leistung vor der Winterpause, die mit einer Niederlage gegen Bayern München endete, sehen sich die Leipziger unter Druck. In einem Spiel, das eine besonders schlechte Verteidigung offenbarte, erlaubte Leipzig fast 3,3 erwartete Tore (xG), erzielte jedoch nur 0,14 xG nach dem frühen Tor von Benjamin Sesko. Der Trainer Marco Rose steht nach einer enttäuschenden November-Serie, die fünf Niederlagen und ein Unentschieden beinhaltete, in der Kritik. In den letzten fünf Spielen konnte Leipzig nur drei Siege einfahren, darunter eine knappe 2-3-Niederlage gegen Aston Villa, die das Team aus dem Champions-League-Abenteuer ausschloss.

Obwohl Leipzig in der Bundesliga insgesamt 24 Tore erzielt hat, was die Offensive auf den 10. Platz der Tabelle bringt, ist die Defensive nicht mehr so stabil wie zu Saisonbeginn, als das Team sechs Zu-Null-Spiele in den ersten sieben Begegnungen verzeichnen konnte. Aktuell haben sie in den letzten acht Bundesliga-Spielen nur zwei dieser positiven Ergebnisse erzielt. Team-News deuten darauf hin, dass Lukas Klostermann und Willi Orban in der Abwehr erwartet werden, während Benjamin Henrichs und Castello Lukeba verletzt sind. Yussuf Poulsen steht kurz vor einer Rückkehr, was die Offensive stärken könnte.

Werder Bremens Aufschwung

Im Gegensatz zu Leipzig befindet sich Werder Bremen in hervorragender Form. Nach einem überzeugenden 4-1-Sieg gegen Union Berlin vor der Winterpause zeigt das Team eine ausgeglichene Bilanz in der Liga mit 26 erzielten und 25 kassierten Toren. Unter Trainer Ole Werner spielt Bremen effektiv und hat in den letzten vier Pflichtspielen beeindruckende drei Zu-Null-Siege gefeiert. Die Auswärtsbilanz ist ebenfalls vielversprechend, mit zwei Siegen in den letzten beiden Auswärtsspielen.

Fast der gesamte Kader steht zur Verfügung, nur Felix Agu und Keke Topp fallen aus. Die Formation wird voraussichtlich eine Dreier-Abwehrkette mit Niklas Stark, Marco Friedl und Anthony Jung beinhalten. Jens Stage und Senne Lynen könnten das Mittelfeld verstärken, während im Angriff Marco Grüll, Romano Schmid und Marvin Ducksch für Torgefahr sorgen sollen. In der letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams könnte der aktuelle Aufschwung entscheidend für den weiteren Verlauf der Saison sein.