Am 5. April 2025 wurde erfolgreich der Belastungstest der Elbebrücke in Bad Schandau abgeschlossen. Dies berichtet lasuv.sachsen.de. Der Test selbst fand am 1. und 2. April statt, wobei ein ferngesteuertes Schwerlastmodul schrittweise mit bis zu 50 Tonnen beladen wurde, um die Tragfähigkeit der Brücke zu evaluieren. Ursprünglich waren drei Versuchstage bis zum 3. April eingeplant, jedoch wurde der Test bereits am 2. April erfolgreich abgeschlossen.
Während der Durchführung des Tests traten keine technischen Ausfälle auf, und es wurden keine kritischen Zustände an der Brücke festgestellt. Aktuell läuft die Datenauswertung des Belastungstests, während öffentlich bestellte Gutachter die Ergebnisse prüfen.
Wiederherstellung der Verkehrsanbindung
Mit dem Abschluss des Belastungstests ist die S 163/Elbstraße seit dem 5. April wieder uneingeschränkt befahrbar. Auch der Parkplatz an der Elbebrücke und der Elberadweg auf der linken Elbseite sind ab sofort vollständig nutzbar. Der Abtransport der Großtechnik und der Rückbau der Absperrungen sind in vollem Gange und sollen bis zum Nachmittag des 4. April abgeschlossen sein.
Das Verkehrssicherungsunternehmen hat am 5. April mit der Einrichtung einer möglichen Verkehrsführung begonnen. Eine endgültige Entscheidung über die mögliche Wiedereröffnung der Brücke wird voraussichtlich am 10. April bekannt gegeben. Die Öffentlichkeit wird zudem regelmäßig über den WhatsApp-Kanal „smilsachsen I Brücken-Update“ sowie durch offizielle Meldungen informiert.
Technische Innovationen und Bautechniken
In Bezug auf den Brückenbau und die damit verbundenen Techniken sind auch neue Materialien und Bauprozesse von Bedeutung. In der Oktoberausgabe des Bauingenieur werden unter anderem die CarboLight Bridge und die Anwendung von Carbonbeton behandelt. Diese Baumaterialien bieten eine ressourcenschonende und hochtragfähige Alternative zum herkömmlichen Stahlbeton.
Zusätzlich zum speziellen Thema der Brückentechnologisierung beschäftigt sich die Fachzeitschrift auch mit integrierter Projektabwicklung, was für die Effizienz und Transparenz in großen Bauprojekten von entscheidender Bedeutung ist. Durch solche Neuerungen können Zeit- und Budgetüberschreitungen minimiert werden, was letztlich auch der Sicherheit und Haltbarkeit von Bauwerken wie der Elbebrücke zugutekommt.
Die Elbebrücke bleibt somit ein zentrales Beispiel für die Kombination aus traditionellem Ingenieurbau und innovativen Technologien, die im Kontext der fortschreitenden Entwicklung der Baubranche immer wichtiger werden.